für die Besamung von Bienenköniginnen
Stereomikroskope weisen für jedes Auge voneinander getrennte Strahlengänge auf, so daß räumliches Sehen möglich ist. Der Vergrößerungsbereich liegt bei den meisten Geräten in der Grundausstattung zwischen 10 – 40 x bei einem Arbeitsabstand von 80 – 100 mm.
Wir benötigen eine 10 – 15-fache Vergrößerung (z.B. Okulare 10 x und Objektiv 1 x ergeben eine Gesamtvergrößerung von 10 x). Je höher die Vergrößerung desto geringer ist die Tiefenschärfe. Die Manipulation wird bei zunehmender Vergrößerung schwieriger, weil die Übersichtlichkeit verlorengeht. Bei 10-facher Vergrößerung hat man bereits alles voll im Blick.
Mehrere Hersteller bieten Stereomikroskopmodelle unterschiedlicher Preisklassen an. Nicht alle Geräte sind zweckmäßig. Die hier vorgestellten Modelle von MOTIC haben sich bewährt und sind für die Besamung von Bienenköniginnen angesichts des günstigen Preis-Leistungsverhältnisses sehr gut geeignet.
Die Abb. 1 zeigt das Zoom-Mikroskop 2.00.
Für diese Bauserie gibt es auch ein Modell mit einem 3. Ausgang für Kameras. Angaben hierzu liefert eine PDF-Datei in den ” Weitergehenden Infos und Anleitungen”.
Der optische Kopf des Komplettgerätes ist in Abb. 2 abgebildet.


Abb. 1: Modell SMZ Zoom 140, Vergrößerung stufenlos von 10 – 40 x
Vergrößerungsbereich und Arbeitsabstand können durch Vorsatzlinsen und Okulare modifiziert werden. Die stabile Säule hat einen Durchmesser von 25 mm.

Abb. 2: Optischer Kopf SFC für das Komplettgerät
Mitgeliefert werden auch Augenmuscheln und Schutzhaube. Vorteilhaft für die instrumentelle Besamung ist die schlanke Gestaltung des Objektivteils ohne störende Bedienungselemente. Diese Optik verfügt über einen drehbaren Objektivwechler mit 10- und 20/30facher Vergrößerung. Die Stativsäule hat ebenso einen Durchmesser von 25 mm.
Das ansprechende K-Modell aus der Komfortserie stellt ein Spitzenprodukt dar und findet sicherlich Liebhaber angesichts seiner herausragenden Qualität und Bedienungsfreundlichkeit (siehe Abb. 3). Es macht Freude, mit dieser Optik zu arbeiten.
Dieses System-Mikroskop, ausgerüstet mit flacher Grundplatte von nur 23 mm Höhe, bietet zudem Ausbaumöglichkeiten und verfügt über lichtstärkere Okular- und Objektivlinsen. Es erlaubt Vergrößerungen von 6x, 12x, 25x und 50x. Trotz größerer Abmessungen ist es mit 5 kg Gewicht nicht schwerer. Gegen Aufpreis kann es mit einem integrierten Plan-Objektiv bestellt werden. Dadurch wird eine noch größere Tiefenschärfe und ein etwas größerer Arbeitsabstand von über 10 cm erreicht. Bei der zu empfehlenden Zoom-Ausführung bewegt sich die stufenlose Vergrößerung von 6x bis 31x, liegt also im Bereich der nutzbaren Vergrößerung für die instrumentelle Besamung.
Die K-Serie läßt sich aufgrund ihrer Vorzüge sehr gut mit dem Besamungsinstrument des Kompaktgerätes als fertige Besamungsgerätschaft kombinieren (angeboten als Art.-Nr. 1.03). Die flache Stativplatte des Instruments wird mit der Einlegeplatte des Mikroskoptisches verschraubt. Ausgeliefert wird es mit zwei Magnet-Haftscheiben für die Befestigung des CO2-Adapters und des Lichtes. In Art.-Nr. 1.03 kommen die Vorzüge dieser hochwertigen Optik voll zur Geltung. Licht und Narkosevorrichtung können beliebig frei gewählt werden.


Abb. 3: Stereomikroskop K 400
Sehr interessant für Ausbildungsstätten, Schulen und Universitäten ist das Diskussionsmikroskop DSK-500 (Abb. 4). Lehrer und Schüler können optimal miteinander kommunizieren. Das ist dieser Weise mit keinem anderen System möglich.
Der Objektivwechsler erlaubt Vergrößerungen in den Abstufungen 6x, 10x, 16x, 25x und 40x. Der einblendbare Lichtpfeil unterstützt die Verständigung zwischen Lehrer und Schüler. Die Stativsäule kann seitlich versetzt werden und die Optik mitsamt der Verbindungsbrücke läßt sich um 180 Grad umschwenken. Das hohe Gewicht von 53 kg garantiert absolute Standfestigkeit. Es ist aber möglich, anstelle der schweren Gussplatte leichtere Standplatten in Leichtbauweise zu verwenden und dadurch das Gewicht wesentlich zu reduzieren (Das Diskussionsmikroskop ist in der Preisliste aufgeführt, nicht jedoch im Katalog.)


Abb. 4: Diskussionsmikroskop DSK-500