zur instrumentellen Bienenbesamung in der Bienenzucht
Die instrumentelle oder künstliche Besamung findet in der Bienenzucht immer mehr Anwendung und Anerkennung. Dieser Trend ist seit Jahren weltweit zu beobachten, denn es gibt für diese absolut sichere Paarungskontrolle kein besseres Verfahren. Ohne Paarungskontrolle sind auch keine effektiven Zuchtfortschritte in kurzer Zeit möglich. Darüber hinaus werden interessante Experimente ermöglicht, die sonst nicht durchführbar wären. Bei der Zucht geht es auch nicht nur um Leistungssteigerungen starker Bienenvölker, sondern um Vitalität, Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten, Sanftmut u.a.
Die inzwischen perfekte Technik – viele Experten und Wissenschaftler haben in mehr als 80 Jahren Beiträge hierzu geleistet – garantiert den Erfolg. Nachweislich stehen künstlich besamte Königinnen natürlich begatteten in ihrer Leistungsfähigkeit nicht nach.
Kritische Stimmen sehen in der instrumentellen oder künstlichen Besamung
unnatürliche Eingriffe in das natürliche Geschehen. Hier handelt es sich aber allein um die Übertragung von Spermien bekannter Herkunft. Alles andere soll möglichst natürlich ablaufen. Eine solche Vorgehensweise verspricht auch den besten Erfolg. Nachteile sind bei fachgerechter Anwendung nicht bekannt.

Erforderlich ist eine Geräteausrüstung, bestehend aus dem eigentlichen Besamungsgerät für die Spermaübertragung, dem Stereomikroskop, der Kaltlichtbeleuchtung als geeignete Lichtquelle und der Narkosevorrichtung zur Ruhigstellung der Königin. Die Geräte werden je nach Wunsch zusammengestellt oder es wird gleich das obige Komplettgerät ausgewählt, das als fertiges Paket angeboten wird.
Die vorgestellten Geräte des SCHLEY-Systems werden seit 30 Jahren ständig verbessert, verkörpern den neuesten Entwicklungstand und erlauben eine problemlose und schnelle Einarbeitung.
Die vorliegende Homepage wurde neu überarbeitet und gestrafft, das vor allem der Übersichtlichkeit zugute kommen soll.
Ich würde mich freuen, wenn die aktualisierte Neufassung neben der Gerätebeschreibung mit Katalog auch weiterhin als Informationsquelle genutzt wird.
Peter Schley